{"id":360,"date":"2011-07-21T22:58:02","date_gmt":"2011-07-21T20:58:02","guid":{"rendered":"http:\/\/allover-magazin.com\/?p=360"},"modified":"2019-01-17T17:05:52","modified_gmt":"2019-01-17T15:05:52","slug":"%e2%80%9ebildkritik%e2%80%9c-zur-konvergenz-von-anschauung-und-reflexionein-interview-mit-gottfried-boehm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/allover-magazin.com\/?p=360","title":{"rendered":"\u201eBildkritik\u201c &#8211; Zur Konvergenz von Anschauung und Reflexion"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_375\" style=\"width: 284px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/allover-magazin.com\/?attachment_id=375\" rel=\"attachment wp-att-375\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-375\" class=\"size-medium wp-image-375 \" title=\"Gottfried B\u00f6hm\" src=\"http:\/\/allover-magazin.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/boehm-274x300.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/allover-magazin.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/boehm-274x300.jpg 274w, https:\/\/allover-magazin.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/boehm.jpg 733w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-375\" class=\"wp-caption-text\">Gottfried B\u00f6hm, Kunsthistorisches Seminar der Universit\u00e4t Basel 2011.<\/p><\/div>\n<p>Das Bild hatte in der Philosophie w\u00e4hrend langer Zeit einen schweren Stand. \u00dcberschattet von der Evidenz des begrifflichen Urteils, mit dessen Klarheit und Deutlichkeit es sich angeblich nicht messen konnte, und dabei nicht selten abgestempelt als blo\u00dfe Verdoppelung der Dinge, fristete es im Denken vieler Philosophen lediglich ein Randdasein. Mit der Begr\u00fcndung der \u00c4sthetik als philosophischer Disziplin im 18. Jahrhundert erwachte jedoch ein zunehmendes Interesse an Wahrnehmung und damit auch an Bildern. Schlie\u00dflich hat sich vor allem die Ph\u00e4nomenologie und Hermeneutik des 20. Jahrhunderts in vielf\u00e4ltiger Form mit der besonderen Erscheinungsweise und Seinsart des Bildlichen besch\u00e4ftigt. Der Kunsthistoriker Gottfried Boehm gilt als einer der wichtigsten zeitgen\u00f6ssischen Bildtheoretiker, der seit Jahren philosophisches Denken mit konkreter Seherfahrung zusammenbringt. Er hat damit nicht nur zu einer methodologischen Revision des Faches Kunstgeschichte beigetragen, sondern auch den mittlerweile interdisziplin\u00e4r ausgetragenen Bild-Diskurs ma\u00dfgeblich vorangetrieben.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Herr Boehm, Ihre Forschung besteht zu einem gro\u00dfen Teil aus Arbeit an Bildern, einer Arbeit mit dem Sehen. Zum anderen aber auch aus intensiver theoretischer Reflexion, die insbesondere der Philosophie des 20. Jahrhunderts verpflichtet ist. Wie w\u00fcrden Sie das Verh\u00e4ltnis und Zusammenspiel dieser beiden Seiten Ihrer T\u00e4tigkeit beschreiben?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Ihr Begriff \u201eArbeit am Bild\u201c ist mir sehr sympathisch und innerhalb dieses Konzeptes l\u00e4sst sich im Grunde auch schon die Antwort verankern, die ich zu geben versuche. \u201eTheorie\u201c in meinem Sinne hat etwas zu tun mit der Durchdringung konkreter Ph\u00e4nomene, also Kunstwerke in aller Regel, so dass diese Durchdringung in der Theorie ein begriffliches Hilfsmittel gewinnt, das ihr erlaubt, die Erfahrung, die sich anbietet, zu intensivieren, zu artikulieren, \u00fcber sie zu reflektieren. Das Ziel meiner \u00dcberlegungen ist die Konvergenz von Anschauung und anschauungsbezogener Reflexion am jeweiligen Werk, das die Aufmerksamkeit auf sich lenkt \u2013 Bild in irgendeinem Sinne.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Bezeichnet der von Ihnen verwendete Begriff der \u201eBildkritik\u201c diese Arbeit, diese Weise der Auseinandersetzung mit Bildern?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Das k\u00f6nnte man so sagen. Also der Ausdruck \u201eBildkritik\u201c ist etwas in den Vordergrund ger\u00fcckt im Zusammenhang mit unserem nationalen Forschungsschwerpunkt, wo wir veranlasst waren, einen Leitbegriff zu formulieren und wir wollten ganz ausdr\u00fccklich die Kategorie \u201eBildwissenschaft\u201c, die jetzt landauf landab benutzt wird, vermeiden. Und zwar deswegen, weil der Begriff der \u201eBildwissenschaft\u201c eine Autonomie und Sicherheit der Argumentation pr\u00e4tendiert, die uns nicht gegeben zu sein scheint. \u201eBildkritik\u201c hat im \u00dcbrigen auch, wie vor allem der angloamerikanische Gebrauch der Kategorie \u201ecriticism\u201c belegt, ein Moment des Prozesses. Wissenschaft ist sozusagen ein disziplin\u00e4res Monument, Kritik ist ein Prozess und diese Prozessseite l\u00e4sst sich gut mit dem vereinbaren, was Sie vorhin als \u201eArbeit am Bild\u201c angesprochen haben.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Das h\u00f6rt sich ganz so an, als ob Sie nicht unbedingt daf\u00fcr sind, dass die sogenannten \u201eBildwissenschaften\u201c \u2013 ein Begriff, den Sie sogar vermeiden \u2013 sich zu einer eigenst\u00e4ndigen Disziplin hin entwickeln. Diese Forderung gibt es ja. Wie stehen Sie dazu?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Ich bin kein Anh\u00e4nger des Versuches, ein neues Fach aus dem Boden zu stampfen. Ich bin ein leidenschaftlicher Bef\u00fcrworter von Fragestellungen und Problemstellungen. Was mich leitet, ist, der Konsequenz einer Frage nachzugehen und nicht, ein B\u00fcro zu er\u00f6ffnen, an dessen T\u00fcr steht \u201eInstitut f\u00fcr Bildwissenschaft\u201c. Was jetzt ein bisschen karikiert ist, zeigt Ihnen aber, dass die Frage nach dem Bild in verschiedene Richtungen f\u00fchrt und dass sie auch zahlreiche andere Disziplinen, Erfahrungsfelder und Empirien einbezieht. In meinem Verst\u00e4ndnis kann man Bildforschung oder Bildkritik nicht betreiben, ohne einen intensiven Dialog mit unterschiedlichen Disziplinen zu beginnen. Nicht nur Disziplinen der Geisteswissenschaften, da spielen, wie man wei\u00df, auch andere eine Rolle. Also das Format des Bildes ist letztlich ein anthropologisches Format, das sehr weit f\u00fchrt und sehr weit ausgreift und deswegen w\u00fcrde ich es ungern in ein ungares Konzept von Bildwissenschaft mit all den Pr\u00e4tentionen, die damit verbunden sind, einsperren. Deswegen habe ich eine Reserve gegen den Begriff, ich wei\u00df, dass er von Aby Warburg zuerst gebraucht wurde und f\u00fcr Warburg ist es deswegen okay, weil man da wei\u00df, was er darunter verstanden hat.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Sie haben den Nationalen Forschungsschwerpunkt \u201eIconic Criticisim\u201c oder eben \u201eBildkritik\u201c erw\u00e4hnt. Ein interdisziplin\u00e4res Projekt in dem Sinne, wie Sie es eben erl\u00e4utert haben. Wohin ist diese bis jetzt erfolgreiche Institution unterwegs, wenn nicht zu einem eigenst\u00e4ndigen Institut, um nicht zu sagen, einer eigenst\u00e4ndigen Disziplin?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Diese Institution ist unterwegs in Richtung einer fundamentalen Revision von Grundlagen unserer intellektuellen und kulturellen Arbeit und wenn man jetzt so emphatisch von Revolution spricht, dann muss man das sehr genau begr\u00fcnden. Ich glaube, dass die mit dem \u201eiconic turn\u201c \u2013 das ist eine Floskel, aber eine Floskel, die das Problem jedenfalls anzeigt \u2013 verbundene wissenschaftliche Arbeit im Grunde den Versuch zu machen hat, neu zu bedenken, was die Konzepte von Logos, von Erkenntnis, von Medialit\u00e4t der Erkenntnis eigentlich ausmacht und welche Rolle genauer gesprochen das Ikonische in diesem Konzept des Logos spielt. Ich darf an dieser Stelle noch einmal unterstreichen, dass die abendl\u00e4ndischen Logoskonzepte bislang ohne irgendeine R\u00fccksicht auf Bildlichkeit ausgekommen sind, und mir die F\u00fclle der Evidenzen, die wir inzwischen gewinnen konnten und gewinnen mussten, dahin zu f\u00fchren scheinen, dass man diese Grundkategorie neu konzipieren muss. Also es muss eine Kategorie von Logos sein, die das Ikonische ein- und nicht ausschlie\u00dft.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Sie haben ein zentrales Stichwort erw\u00e4hnt, n\u00e4mlich das \u201eIkonische\u201c. In diesem Zusammenhang gibt es den von Ihnen eingef\u00fchrten Begriff der \u201eikonischen Differenz\u201c. Es scheint, als w\u00e4re dieser Begriff auch ein Ergebnis aus der Verbindung von Kunstgeschichte und philosophischen Konzepten. K\u00f6nnen Sie umrei\u00dfen, was dieser Begriff meint?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Ja, \u201eikonische Differenz\u201c ist in der Tat eine Kategorie, die an einen Diskussionsstrang der Philosophie erinnert und da vielleicht auch ankn\u00fcpft. Man k\u00f6nnte an Hegel denken, man k\u00f6nnte an Heideggers \u201eontologische Differenz\u201c denken, die \u201ediff\u00e9rance\u201c von Derrida, \u201eDifferenz und Wiederholung\u201c von Deleuze und anderes. Inwiefern und in welcher Weise meine Kategorie damit in Verbindung steht, w\u00fcrde ich f\u00fcr den Moment aber erst noch einmal einklammern, das hei\u00dft, eine Aussage dazu hinten anstellen. Und das h\u00e4ngt damit zusammen, dass die Funktion der \u201eikonischen Differenz\u201c darin besteht, dort anzukn\u00fcpfen, wo wir jetzt mit unserem Gespr\u00e4ch auch begonnen haben, n\u00e4mlich mit der Arbeit am Bild. \u201eIkonische Differenz\u201c ist der Versuch, nachzubuchstabieren, was am Bild seine innere Strukturierung, seine ihm eigene Logik ausmacht. Also die \u201eikonische Differenz\u201c ist der Versuch einer ersten Bestandsaufnahme, eine Deskription der im Bild wirksamen, auf Sinnerzeugung hin ausgerichteten Mechanismen zustande zu bringen. Daran schlie\u00dfen sich dann sehr viel weitergehende \u00dcberlegungen an. Zum Beispiel ist \u201eikonische Differenz\u201c erst einmal eine Beschreibung von Ph\u00e4nomenen und in einem n\u00e4chsten Schritt aber auch eine Reflexion dar\u00fcber, in welcher Weise diese Ph\u00e4nomene durch den Blick des Betrachters aufgeschl\u00fcsselt werden, wie er sie wahrnimmt, kurzum die Einheit von Ph\u00e4nomen und Ph\u00e4nomenwahrnehmung in guter ph\u00e4nomenologischer Tradition ist im Begriff der \u201eikonischen Differenz\u201c mit ausgesagt.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Sie versuchen also, einer genuin bildlichen Erkenntnisform oder einer genuin bildlich geleisteten Form von Erkenntnis auf den Grund zu kommen. Sie machen Bilder dabei sehr stark, gerade gegen\u00fcber einer begrifflichen Erkenntnisform. K\u00f6nnen Sie etwas erl\u00e4utern, wie Sie den \u00dcbergang oder die Grenze zwischen dem Sehen der Bilder und dem Denken von Begriffen verstehen?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Wenn man den Versuch macht, jenseits der Sprache Symbolisierungsprozesse zu identifizieren und zu entschl\u00fcsseln, kommt man, aus arbeitstechnischen Gr\u00fcnden sozusagen und um sich auch Freir\u00e4ume zu schaffen, leicht in die Gefahr, das Bildliche oder die Deixis vom Sprachlichen zu isolieren oder beide gegeneinander zu stellen. Das ist argumentationstechnisch vielleicht auch unvermeidlich, in jedem Fall erlaubt. Nur am Schluss muss man nat\u00fcrlich eine Auskunft dar\u00fcber bereithalten, wie sich das Deiktische, also das Ikonische, zum Sprachlichen verh\u00e4lt. Wie also h\u00e4ngen Zeigen und Sagen miteinander zusammen? Dar\u00fcber ist relativ wenig nachgedacht worden, wenn ich einmal Wittgenstein oder auch das Sp\u00e4twerk von Heidegger, wo von der \u201eSage\u201c und der \u201eZeige\u201c die Rede ist, beiseite lasse. Umso dr\u00e4ngender wird es, dieses Verh\u00e4ltnis zu bestimmen. Und da w\u00fcrde ich, ohne dass ich das an dieser Stelle im Detail ausdifferenzieren kann, dazu neigen, am einzelnen Bild zu entscheiden, wie in ihm Sinndimensionen entstehen, die sich der sprachlichen Anschlussf\u00e4higkeit entziehen. Etwa die Rolle des Vieldeutigen, der Unbestimmtheit, der Ambiguit\u00e4t, eine sehr dem Bilde zuzuordnende Eigenschaft. Und dann das, was sich in Bildern auch eindeutig sprachlich manifestiert oder Anschluss an verbale Sprache erm\u00f6glicht und daraufhin angelegt ist. Vielleicht kann man, der Einfachheit halber, auf Imdahls Argumentationsfigur von \u201ewiedererkennendem\u201c und \u201esehendem Sehen\u201c zur\u00fcckkommen. F\u00fcr Imdahl war das \u201esehende Sehen\u201c eines, das sich der sprachlichen Kodifizierung entzieht und im gleichen Zusammenhang, wo sich das \u201esehende Sehen\u201c manifestiert, kann sich aber auch das \u201ewiedererkennende Sehen\u201c manifestieren, das sprachlich anschlussf\u00e4hig ist.<\/p>\n<p><em>DOMINIQUE LALEG: Nun sind diese Fragen nach einem \u201eikonischen Logos\u201c und der Verbindung des Sehens mit dem Denken, des Zeigens mit dem Sagen keine typisch kunsthistorischen Fragen. Sie selber haben ja zun\u00e4chst im Fach Philosophie bei Hans Georg Gadamer promoviert, dann aber im Fach Kunstgeschichte habilitiert. War f\u00fcr Sie diese Verbindung immer fruchtbar und war immer klar, dass Sie damit in der Kunstgeschichte arbeiten wollen?<\/em><\/p>\n<p>GOTTFRIED BOEHM: Ja, ich habe mein Studium \u2013 und das waren andere Zeiten \u2013 nicht auf ein festes Berufsziel ausgerichtet. Das war vielleicht dumm oder naiv, nur habe ich das einfach nicht getan, sondern bin meinen Interessen gefolgt und diese Interessen waren von Anfang an mit einer starken sinnlich-k\u00fcnstlerischen und einer theoretischen Faszination ausgestattet. Diese Konstellation war seit Gymnasialzeiten f\u00fcr mich leitend und ma\u00dfgebend. Der Versuch, das im akademischen Studium zu realisieren, war unterschiedlich erfolgreich. Zum Beispiel musste ich die Erfahrung machen, dass die deutsche Kunstgeschichte der 1960er Jahre so theoriefremd war und so positivistisch gesonnen, dass ich meine Absichten, in diesem Fach Erkenntnisziele zu verfolgen, wie sie mir vorschwebten, zur\u00fcckstellen musste. Ich bin damit gescheitert, dem damaligen Ordinarius in Heidelberg ein bestimmtes Projekt als Promotion plausibel zu machen, und habe es dann mit Hilfe von Gadamer in ein philosophisches Projekt verwandelt, mit dem ich dann auch promoviert habe. Und es lag nahe, nach dieser philosophischen Promotion noch einmal auf den Ausgangspunkt zur\u00fcckzukommen, n\u00e4mlich die Philosophie auf konkrete Ph\u00e4nomene zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das war dann zugleich die Weichenstellung in Richtung einer kunstgeschichtlichen Habilitation. Inzwischen ist die Situation der Disziplin eine andere, in vielem auch eine offenere, flexiblere, so dass meine Erfahrung, das hoffe ich jedenfalls, nicht noch einmal wiederholt werden muss.<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div style=\"font-size: 0.8em;\">\n<p>GOTTFRIED BOEHM ist seit 1986 Ordinarius f\u00fcr Neuere Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Seminar der Universit\u00e4t Basel und seit 2005 Direktor des Schweizerischen Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) \u201eBildkritik\u201c, ebenfalls in Basel.<\/p>\n<p><strong>Quellennachweis:<\/strong> Dominique Laleg, \u201eBildkritik\u201c &#8211; Zur Konvergenz von Anschauung und Reflexion. Ein Interview mit Gottfried Boehm, in:\u00a0ALL-OVER, Nr. 1, Juli 2011. 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